Früher existierten in den Marken keine Vorspeisen, oder anders gesagt, es gab zwar ihre Bestandteile aber sie bildeten - kurz gesagt - die 2.Hauptspeise, das Frühstück oder die Jauche.
Mit den Jahren, haben die Markenbewohner, aufgrund anspruchsloser Traditionen nur bei besonders hervorragenden Gelegenheiten, Mahlzeiten mit verschiedenen Gängen schätzen gelernt, bei denen die Vorspeise gut den Appetit anzügelte.
Die Vorspeise nach Art der Marken entsprach dann der klassischen italienischen Vorspeise: einen Teller "Aufschnitt", d.h. Scheiben verschiedener Wurstwaren (Schinken, Lonza. Ciavuscolo Salami, Coppa), Eingelegtes, schwarze und grüne Oliven, Sardellen mit Butter, die mit Salatblättern oder einem Petersilienbüschel lebhafter verziert wurden.
In den letzten Jahren verbreiten sich gerade in den Küstengebieten immer mehr üppige kalte wie warme Fischvorspeisen, die in dieser Reihenfolge serviert werden.
Die Vorspeise auf Italienische Art wird von einem delikat aromatischen Verdicchio begleitet, der harmonisch und würzig ist, mit richtigem Alkoholgehalt, körperreich, mit intensivem und anhaltenden, perfektem angenehm leicht bitteren Geschmack.
Die verschiedenen Fischgerichte "Meerspinne mit Zitrone", "Gargoli in Porchettasoße", "Nocchie nur mit Butter oder Öl", "Sardellenstreifen", "Tintenfisch mit Salat" usw. passen gut zu einem relativ delikaten Verdicchio, der leicht aromatisch, harmonisch und würzig ist, vollmundig mit genau richtig intensivem und anhaltendem Geschmack und angenehm leicht bitter ist.
Andere Vorspeisen wie "Crostini mit Huhnleber", "Knoblauchbrot", "Sellerie in besonderer Salatsoße" usw. passen gut zu einem Verdicchio mit guter Struktur, der harmonisch würzig und körperreich ist, sowie mit intensivem und anhaltendem leicht bitteren Nachgeschmack.