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MONTECAROTTO

Von den natürlichen Terrassen Montecarottos aus, eine der bemerkenswertesten Befestigungen des Esino Tals, kann ein Panorama betrachtet werden, das von der Adria bis zum Gebirge der Vorapenninen reicht. Besonders zahlreich sind die Kunstwerke,
die die Kirchen des Dorfes bereichern.
Höhe 388 m.

Geschichte

Zwischen den Tälern des Esino und des Misa gelegen, spielt sein Name Mons arcis ruptae auf einen Antiken Felsen an, der eine strategisch wichtige Ortschaft schützen sollte und deren Existenz noch heute die Reste bekunden, auf denen die Kollegialkirche des Dorfes steht. Um diesen Felsen entstand ein ländliches Agglomerat, das im XI-XII Jh. an Bedeutung erlangte. Nachdem es zum Schloß umgewandelt wurde, wurde es im XIII Jh. der ländlichen Umgebung von Jesi angegliedert, da es zusammen mit Cupramontana eines der wichtigsten Zentren darstellte. Trotz eines starken Bevölkerungsrückgangs wegen des Verlassen der Felder, wurde die typische Weinbauproduktion erhöht und wird heute bemerkenswert geschätzt.

Sehenswürdigkeiten

Wunderschöne Ringmauer die 1509 nach dem Architekten Albertino di Giacomo da Cremona gebaut wurde. Es handelt sich um eine der interessantesten Befestigungswerke des Esinotals. Bemerkenswert ist auch der vieleckige Wartturm mit Bogengang und zylinderförmigem Wartturm.

Kollegialkirche - Ende des 18. Jh. auf den Ruinen des mittelalterlichen Schlosses gebaut. In ihrem Innern ist von großem künstlerischem Interesse die "Madonna mit Engeln" des Ramazzani (XVI Jh.), die "Unbefleckte mit Heiligen" von Sarti ( XVII Jh.) und eine schöne Jesus Holzstatue (XVII Jh.). In der Kirche befinden sich außerdem heilige Einrichtungen bemerkenswerten Wertes, eine Orgel, die auf die Anfänge des 19. Jh. zurückgeht.
In der Krypta der Maria Leonia Baldonia werden zahlreiche Reliquien von Heiligen und Märtyrern aufbewahrt.

Klosterkirche des St. Franziskus - aus dem Jahre 1612, auch wenn erst 1803 geweiht. Hier kann die "Geburt" von Antonio Massi di Jesi (18. Jh.) und ein Bassrelief mit der "Anbetung" von St. Franziskus, bewundert werden.

Weitere Werke können in der Kirche des Heiligen Philipps (eine wertvolle Ausführung der Madonna mit Kind und eine antike Orgel des XIX Jh.) und in der Kirche des Gekreuzigten (bemerkenswert das antike Holzkreuz) gefunden werden.

Palazzo Baldoni - mit Dacharten auf den Schloßmauern.

Stadttheater - des Architekten Raffaele Grilli aus Jesi weist die traditionelle Hufeisenform auf. Es wurde 1877 eröffnet und wird zur Zeit restauriert.

Museum der Mail Art - wurde 1985 eröffnet und befindet sich über dem Stadttheater, es wurde vom Architekten Paolo Daganello aus Mailand eingerichtet. Es werden zahlreiche Sammlerstücke an Postwerken ausgestellt.


Veranstaltungen

Nationale Ausstellung "Canti della Pasquella"
- 6. Januar

Ausstellung der Weinmärkte der Marken - Weintreffen, Ausstellungen, Weinproben, Kunstausstellungen, Musik- und Theaterveranstaltungen - 1. Juliwoche

Fest des St. Plazidus - letzter Sonntag im September



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