Cupramontana beherrscht die Castelli di Jesi und wird als die Hauptstadt des Verdicchio bezeichnet. Seit 1570 wird jeden Montagmorgen ein vielbesuchter Markt abgehalten. Seit 1928 Sitz des eindrucksvollsten Weinfests in der Region.
Höhe 505 m.
Geschichte
Antike Piceno Stadt, die mit größter Wahrscheinlichkeit
auf das fünfte/sechste Jahrhundert v. chr. zurückreicht.
Der Name stammt von der hier praktizierten Tradition von Cupra
, Göttin der Fruchbarkeit. Blühende römische
Gemeinde, die aufgrund der barbarischen Invasionen zugrunde
ging. War Gebiet der Longobarden, im Herzogtum von
Camerino/Spoleto. Schon einige Jahrhunderte vor dem Jahr
Tausend wurde der am höchsten gelegene Teil des Hügels
stark besiedelt, mit folgendem Bau des Schlosses mit Namen Massaccio
("massa" = Gut des Accio). Im Dreizehnten
Jahrhundert war es historischen Ereignissen nach Teil der ländlichen
Umgebung von Jesi.
Im Sechszehnten Jahrhundert Zentrum der Fraticelli Sekte und
im 17./18. Jh. lebhaftes Kulturzentrum. Im Jahre 1798 hielt
es eisernen Widerstand gegen die Franzosen und 1861 wurde
der Alte Name Cupra Montana wieder eingeführt.
Sehenswürdigkeiten
InternationalesMuseum der Etiketten
- Befindet sich im Palazzo Leoni aus dem 18. Jh. und wurde
1987 eröffnet. Es kann sich einer Kollektion von über
60.000 Weinetiketten rühmen, die in drei Sparten unterteilt
wird: Historisch, mit den ältesten Etiketten, sowohl von
Verdiccchio Weinen als auch anderer Weine; Künstlerisch,
mit hunderten von Entwürfen bekannter italienischer und
ausländischer Künstler, die mit Wein zu tun haben; Zeitgenössisch,
mit ungefähr 2000 Etiketten, die periodisch je nach
besonderer Thematik ausgestellt werden.
Archäologisches Gebiet: Am Rathaus können
die Spuren der römischen Thermen bewundert werden und in
via Bovia die Überreste eines Aquädukts aus der Klassik.
Palazzo Comunale - aus der zweiten Hälfte des
XVII Jh., ausgeführt von Mattia Capponi. Sitz der
Gemeindebibliothek mit einer reichen Auswahl an Werken über
die Uranfänge und des 16.Jh..
Kirche St. Leonard - Kirche des 13.Jh., wurde
im XVIII Jh. wiederaufgebaut und hat eine mit Statuen
verzierte Vorderfront. Im Inneren befindet sich ein "Altarantependium"
(1681) von Andrea Scoccianti, eineZirkumzision (1615) von
Antonio Sarti und eine Tafel aus der Schule der Marken aus
dem 15.Jh..
Kirche St. Lorenz - Werk des Mattia Capponi
das zwischen 1770 und 1785 gebaut wurde. Es können Gemälde
von Pietro Locatelli (18.Jh.) und Francesco Appiani
(1704-1792) betrachtet werden.
Kirche St. Maria der Barmherzigkeit - zwischen
1806 und 1810 gebaut, Werk des Luigi Bellonci, Schüler von
Mattia Capponi. Enthält ein Fresko der Brüder Dionisio,
Giacomo und Girolamo Nardini aus dem 15.Jh..
Abgelegenes Haus von St. Josef aus der Grotte oder der
Weißen Mönche - aus den letzten Jahrzehnten des
18.Jh. kamaldulenser Klause des X Jh. mit in Tuff gegrabene
Grotten. Bewohnt bis 1927.
Veranstaltungen
Weinfest - 1. Sonntag im Oktober Fest des Schutzheiligen - 26. Mai
Weinfest mit Festwagen, am ersten Sonntag im Oktober.